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Vörden ist Zentralort der Stadt Marienmünster
Zentralort Vörden ©Wikipedia

mit Rathaus ca. 1.250 Einwohnern und guter Infrastruktur: Kindergarten,  Grundschule, modernes Freizeithallenbad, Haus des Gastes, Schloss und SchlossgartenSportplatz,  Turnhalle,
zwei Allgemeinmediziner, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheke, Altenzentrum, sonstige gesundheitliche Dienste, Supermarkt, zwei Bankfilialen, Poststelle, Restaurants. Der sanierte alte Ortskern weist neben gepflegten Fachwerkhäusern den plätschernden steinernen “Kump” als früheres Kernstück der Wasserversorgung am zentralen Platz auf. In der unmittelbaren Umgebung des Ortes finden sich ein landschaftlicher Freizeitpark mit Abenteuerspielplatz, ein Naturlehrpfad, Obstwiesen, eine Miniaturgolfanlage, ein kleiner Freizeitsee sowie ein Kneipp-Tretbecken. Im Norden der Ortschaft am Hang des bewaldeten Hungerberges existiert ein Ferienhausgebiet. Von einem zentralen Busbahnhof aus sind die umliegenden größeren Städte Höxter, Brakel und Steinheim gut zu erreichen.
In Vörden gibt es neben Ackerbaubetrieben und Landwirten auch ein gut sortiertes Gewerbe und Handwerk.
Eine Kirche und eine Kapelle und ebenfalls ein eigener Friedhof und Judenfriedhof werden durch die Gemeinde unterhalten. Gemeinschaftsanlagen wie Haus des Gastes, Kinderspielplatz, Festplatz, Sportheim und Jugendheim  sind vorhanden und werden von den Bürgerinnen und Bürgern gern genutzt. Verschiedene Vereine tragen zum kulturellen sowie sportlichen Leben in unserer Gemeinde bei. Die meisten Bürgerinnen und Bürger sind Pendler und gehen ihrer Erwerbstätigkeit in anderen Städten wie zum Beispiel Höxter, Brakel, Paderborn, Blomberg nach.  Wir werden immer weiter versuchen, die Bürger zu motivieren, unsere Dorfgemeinschaft  noch angenehmer zu gestalten.

Die ruhige und rundum sehr schöne Lage des Dorfes mitten in der Natur lockt viele Urlauber an. All das hat zu einem Anwachsen der Bevölkerung geführt, auch die sehr gute Infrastruktur hat einen beachtlichen Teil dazu beigetragen.

Dorf – Ansicht am Rande von landwirtschaftlichen Feldern und Nutzflächen in Vörden im Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland.

Der Ursprung des auf einem Hügelrücken gelegenen alten Ortskerns war wahrscheinlich ein Gutshof der Gaugrafen. Die erste Nennung des Ortes erfolgte 1124 mit Thiederic de Vordei (Dietrich von Vörden) als Zeugen in einer Urkunde. Der Ortsname leitet sich von den Furten durch die den Hügelrücken umschließenden beiden Bäche ab. Bald nach der Gründung des Klosters Marienmünster durch Graf Widukind I. von Schwalenberg im Jahre 1128 gelangte Vörden in den Besitz des Klosters. Dieses baute den Ort zwischen 1319 und 1324 zu einer Stadt aus, übergab sie dann aber noch 1324 an den Bischof von Paderborn gegen die Überlassung der Pfarreien in der Umgebung einschließlich ihrer Rechte und Ausstattung mit Ackerland. Neben den schon vorher bestehenden Pfarreien Steinheim, Nieheim, Pömbsen, Altenbergen und Sommersell kam auch die im Zuge des Stadtausbaus neu gegründete Pfarrei Vörden in den Besitz des Klosters. Möglicherweise weist der heutige Kirchenpatron St. Kilian in Vörden aber sogar auf eine Kirchen-/Kapellengründung bereits im 9. Jhd. durch Würzburger Missionare hin.

Im Zuge des Stadtausbaus wurde der Ort mit Mauern und Gräben umgeben und eine Burg in der Nord-Westecke über den dort steil abfallenden Hügelflanken zum Bachlauf der Brucht hin errichtet. Zwei Tore bildeten den Zugang zur Stadt. Stadt und Burg wurden vom Bischof vielfach an Adelige gegen Kredite als Lehen vergeben. 1582 ging die Burg in das erbliche Eigentum der Familie von Haxthausen über. Diese baute um 1730 weiter südlich der ursprünglichen Burg das heutige Schloss.

1802 kam Vörden nach Auflösung des Fürstbistums Paderborn an Preußen. In der Zeit des vom französischen Kaiser Napoleon nach dem Sieg über Preußen 1807 gegründeten Königreichs Westphalen wurde Vörden Hauptort des gleichnamigen Kantons, aus dem nach dem Ende der französischen Herrschaft 1813 zunächst die Bürgermeisterei Vörden wurde und ab 1843 das Amt Vörden. In diesem Jahr verlor der Ort nach der neuen Preußischen Landgemeindeordnung wie alle Orte unter 2.500 Einwohnern aber seinen Stadtstatus. Ab 1928 durfte jedoch nach einem langwierigen Verwaltungsprozess der Titel “Stadt” wieder geführt werden (Titularstadt). So blieb es bis zur Gründung der Stadt Marienmünster im Zuge der kommunalen Neuordnung 1990, in der Vörden zusammen mit den anderen 12 Orten des vorherigen Amtes seine Selbständigkeit aufgab, die rund 650 Jahre bestanden hatte.

Eine ausführliche Geschichte über Vörden findet man auch in unser Chronik.

Einen geographischen Überblick in unserem Video.

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