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Die Agathakapelle an der süd-westlichen Ecke des Schloßgartens könnte man von der Größe her auch als Heiligenhäuschen bezeichnen.

Sie geht zurück auf einen Bildstock mit einer Figur der hl. Agatha, die durch ihre Fürsprache vor Bränden schützen soll. Diser Bildstock stand allerdings etwa 50 Meter hinter der jetzigen Kapelle am Sonnenbrink unter alten Eichen. Als diese 1898 gefällt wurden, musste auch der Bildstock entfernt werden. Die hölzerne Figur wurde verbrannt.

Die Gemeinde Vörden errichtete die jetzige Kapelle mit einer Figur der hl. Agatha, die vom Vördener Bildhauer Johann Potthast (+1883) um 1850 geschaffen worden war. Sie stand zuvor in der alten Pfarrkirche und wurde bei den Bittprozessionen mitgetragen. Zu Fronleichnam ist die Agathakapelle die zweite Station der Prozession.

Möglicherweise hat der ursprüngliche Bildstock an einen früheren Hof an dieser Stelle oder in der Nähe erinnert. Er trug den Namen “Ossenhof” (Ochsenhof) und wurde im Jahre 1717 von dem damaligen Eigentümer Georg von Niehausen an Conrad Schwabe im Haus Trumpets verkauft.

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