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Vollendung des Stadtausbaus und Übergabe an den Bischof von Paderborn

Ereignis-Datum: 22. Februar 1324

Mit dem ab 1321 regierenden Bischof Bernhard V. zur Lippe war das Kloster Marienmünster nach dem Streit mit dem Vorgänger offenbar zu einer Einigung über den Ausbau Vördens zur Stadt gekommen. Danach sollte das Kloster den Stadtausbau einschließlich einer Burg weitertreiben und vollenden, dann aber die Stadt an den Bischof übergeben. Im Gegenzug versprach der Bischof den Schutz des Klosters und übergab diesem neben der neu errichteten Pfarrei Vörden auch die Pfarreien in Altenbergen, Nieheim, Steinheim und Pömbsen. Neben neuen geistlichen Aufgaben brachte das dem Kloster auch einen bedeutenden materiellen Gewinn, vor allem durch die Ausstattung der Pfarrsitze mit in der Regel 120 Morgen abgabenfreien Ackerlandes. Mit Datum vom 22. Februar 1324 erfolgte die Übergabe von Burg und Stadt Vörden (“castrum et oppidum to dem vorde”) an den Bischof. Neben dem Pfarrhof am Burggraben erhielt das Kloster auch eine Mühle vor der Stadt zugesprochen. Die Bewohner bisheriger kleiner Siedlungen in der neu definierten Feldmark der Stadt zogen hinter deren schützende Mauern.

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