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Bau einer Pforte durch die Stadtmauer am Mönchehof durch das Kloster

Ereignis-Datum: 1. Januar 1732

Schon in den Jahren 1654, 1695 und 1707 hatten die Mönche beim Bischof um die Erlaubnis nachgesucht, die Stadtmauer am Mönchehof zu durchbrechen, um einen direkten Zugang ohne den Weg durch das Niedere Tor zu erhalten. Das war jedes Mal am Widerspruch der Stadt gescheitert. Ein Überrumpelungsversuch scheiterte 1727 am handgreiflichen Widerstand der Vördener. Als 1729 die Stadt Steinheim durch eine Feuersbrunst fast ganz vernichtet worden war, argumentierte das Kloster gegenüber dem Bischof, durch eine solche Pforte könnte schnell Wasser aus dem Mühlenteich in die Stadt gebracht werden. Trotz der bischöflichen Erlaubnis wehrten sich die Vördener weiterhin, auch mit Gewalt. Erst als der bischöfliche Amtmann in Steinheim 30 Soldaten in die Stadt verlegte, beugten sich die Bürger der Obrigkeit und die Pforte wurde gebaut. Bald schon nutzten viele Vördener Bürger den kurzen Weg aus der Stadt zu ihren nördlich gelegenen Feldern.

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